Für ein gutes Outfit sind nicht nur trendige Designs und gute Passformen vonnöten, sondern auch gut abgestimmte Farben! Doch welche Farbe steht einem eigentlich am besten und wie findet man es raus?
In diesem Ratgeber:
So bestimmst du deinen Farbtypen
Anhand der Haare, Haut und Augenfarbe lassen sich vier Typen entsprechend den Jahreszeiten kategorisieren. So ist die Haut von Menschen je nach ihrem unveränderlichen Hautunterton bläulicher – kälter – oder rötlich-gelber – wärmer, dem entsprechend können kalte oder warme Farbtöne je nach Haut- und Haartyp die Gesamtwirkung des Looks fördern oder auch kontraproduktiv sein. Die Einteilung in vier Grundgenres entsprechend den Jahreszeiten ermöglicht die optimale Farbbestimmung von Mode passend zum Frühjahrs-, Sommer-, Herbst– oder Wintertyp. Generell gilt bei der Farbtyp-Lehre: das Oberteil sollten immer in dem Farbtyp entsprechenden Farbnuancen getragen werden. Da der Farbtyp meist vom Oberkörper oder Kopf her bestimmt wird, können ab dem Beckenbereich dann auch andere Farben getragen werden.
Gut zu wissen
Sommer- und Wintertyp gehören zu den kühlen Farbtypen mit bläulichem / olivem Hautunterton, Herbst- & Frühlingstyp zählen zu den warmen Farbtypen mit gelblichem / pfirsichfarbenen Hautunterton.
Der Frühlingstyp (Warm & Hell)
Der Frühlingstyp strahlt natürliche Frische und Leichtigkeit aus – wie die ersten Sonnenstrahlen im März. Charakteristisch sind ein warmer, goldig-pfirsichfarbener Hautunterton, helle Haare mit Goldreflexen und klare, leuchtende Augen. Steht dir Camel besser als Schwarz und blühst du in zarten Korallen- und Apricot-Tönen regelrecht auf? Dann gehörst du wahrscheinlich zum Frühlingstyp – einer der seltensten der vier Farbtypen. Prominente Frühlingstypen sind unter anderem Nicole Kidman, Blake Lively und Reese Witherspoon.
Haare
- Rot- oder goldblond
- Aschblond mit goldigen Strähnen
- Brauntöne mit Gold- oder Rotschimmer
Augenfarbe:
- Meist hell
- Gelbgrün bis Bernstein
- Warmes blau
- Sanftes oliv bis graugrün
- Goldbraun
- oftmals gesprenkelt, eher selten sind die Augen ganz klar
Haut:
- Goldbraun
- Elfenbeinfarben
- Pfirsich
- Im Sommer oft Sommersprossen
Das ist deine Farbpallette für den Frühlingstyp
Deine Kleidung besteht aus warmen, klaren und leuchtenden Tönen mit einem goldenen Unterton — perfekt für deine sonnige, lebendige Ausstrahlung. Dazu gehören Koralle, Zitronengelb, Lindgrün, Camel, Türkis und ein warmes Blau, ergänzt um zartere Akzente wie Lachs, Rosé, Flieder, Sand und Schokoladenbraun als erdige Basis. No-Go ist Schwarz, stattdessen lieber zu dunkelblau oder schokoladenbraun greifen.
Frühlingstyp
Warm & hell
So stylt sich der Frühlingstyp
Prints mit Naturmustern sind perfekt für dich: feine Millefleur-Kleider, zarte Schmetterlings- und Vogeldrucke, Palmen- und Blätterprints mit hohem gelbgrün-Anteil
Außerdem passend: zarte Polka Dots und cremige Asia-Prints, Muster mit dünnen, nicht zu kontrastreichen Streifen (z.B. weiß-hellblau)
Beim Makeup solltest Du darauf achten, dass der warme goldige Unterton der Haut betont wird, ein Concealer und Foundation mit gelblichem Touch ist ideal
Für die Lippen und als Rouge eignen sich warme Rosé-Töne oder Pfirsichrosa
Wähle zarten, leichten Schmuck am besten in cremigen Weißtönen. Perlen sehen am Frühlingstyp besonders gut aus
Entdecke Styles für den Frühlingstyp
Der Sommertyp (Kühl & Hell)
Der Sommertyp wirkt zart, elegant und verspielt – mit einer fast aquarellartigen Anmutung. Typisch sind ein kühler, leicht bläulich-rosé schimmernder Hautunterton, aschblonde bis hellbraune Haare ohne Goldglanz und sanfte Augen in Blau, Grau oder Graugrün. Lassen dich Pastelltöne und gedämpfte Beerenfarben strahlen, während knalliges Orange dich blass wirken lässt? Dann bist du höchstwahrscheinlich ein Sommertyp – der häufigste Farbtyp in Mitteleuropa. Prominente Sommertypen sind zum Beispiel Cate Blanchett, Kate Middleton und Gwyneth Paltrow.
Haare
- Platinblond bis Silberblond
- Aschig Blond bis mittleres Aschbraun
- Blasses, weiches Rot
- Aschgrau
- Nie goldene Glanzlichter
Augenfarbe:
- Blau bis blaugrau in unterschiedlichen Helligkeitsstufen
- Schiefer bis graugrün
- Dunkelbraune Augen findet man eher selten
Haut:
- Blasses, kühles Beige oder Rosé
- Aschiger bläulicher Unterton, wird schwer braun
Das ist deine Farbpallette für den Sommertyp
Deine Kleidung besteht aus gedämpften, kühlen und pastelligen Tönen mit einem zarten Blaustich — sie unterstreichen deine sanfte, edle Ausstrahlung. Dazu gehören Himbeere, Jeansblau, Violett, Pastellrosa, Hellgrau und Graublau, ergänzt um luftige Nuancen wie Lavendel und Pastellgelb sowie eleganten Basisfarben wie Anthrazit, Mittelgrau und ein tiefes Bordeaux mit kühlem Unterton.
Sommertyp
Kühl & hell
So stylt sich der Sommertyp
Mit Pastell– und Beerenfarben machst du grundsätzlich nichts falsch, leichte Kleider in Apricot oder Aquamarin sind dein Sommer-Must-Have
Helle Aquarell-Prints und Streumuster unterstützen deinen Typen
Statt Schwarz sollte Grau zur Basicfarbe in deinem Kleiderschrank werden
Schmuck aus Metallen in Weiß- oder Rotgold- Nuancen stehen dem Sommertypen besonders gut, Gelbgold hingegen bitte vermeiden
Auch beim Makeup eher auf Schwarz verzichten und stattdessen Grau oder Dunkelblau wählen, die Lippen eher in dunklem Rosa oder Fuchsia schminken, leuchtendes Rot eher vermeiden.
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Der Herbsttyp (Warm & Dunkel)
Der Herbsttyp besticht durch eine warme, intensive und erdige Ausstrahlung – wie ein goldener Oktobertag. Kennzeichnend sind ein warmer, gold-gelber bis bronzefarbener Hautunterton (oft mit Sommersprossen), kupfer- bis kastanienbraune Haare und ausdrucksstarke Augen in Bernstein, Olivgrün oder Petrol. Wirken Terracotta, Rostrot und Senfgelb bei dir wie eine zweite Haut, während Pastellfarben dich verblassen lassen? Dann zählst du zum Herbsttyp und teilst diese kraftvolle Farbnatur mit Promis wie Julia Roberts, Jessica Chastain und Gisele Bündchen.
Haare
- Dunkelgoldblond, teilweise dunkelaschblond
- Aschbraun, Braun mit einem Rot- oder Goldschimmer
- Honigbraun bis Dunkelbraun
- Mittleres Rot bis Kupfer
Augenfarbe:
- Alle Braunschattierungen bis fast schwarz
- Olivgrün bis Graugrün
- Petrolblau
Haut:
- Oft Sommersprossen
- Beige mit warmem gold-gelbem Unterton
- Bronze
- Warmes Oliv
Das ist deine Farbpallette für den Herbsttyp
Deine Kleidung besteht aus warmen, erdigen und intensiven Tönen mit goldenem Unterton — sie spiegeln deine ausdrucksstarke, naturnahe Ausstrahlung wider. Dazu gehören Terracotta, Senfgelb, Olivgrün, Ocker, Petrol und ein tiefes Bordeaux, ergänzt um wärmende Nuancen wie Beige, Schokobraun, Rostrot, Tannengrün und eine helle Eierschale als sanfte Basis.
Herbsttyp
Warm & dunkel
So stylt sich der Herbsttyp
Konzentriere dich auf Farben, die in der Natur vorkommen. Artifizielle und knallige Farben gehören nicht in deinem Kleiderschrank
Pastellige und kalte Farbtöne lassen dich fahl wirken. Verzichte auf Eisblau, Zitronengelb oder Reinweiß und greife stattdessen zu Grasgrün, Orange und Eierschale oder Beige
Mustertechnisch kannst du mit Animal-Prints wie Leo oder Schlange nichts falsch machen, auch Ethno-Prints und der Boho-Look stehen dir bestens
Schmuck aus Metall in Gold, Kupfer, Messing mit warmen, satten, dunklen Farben, Holzschmuck und Schmuck aus natürlichen Materialien im „Ethnolook“ passen ebenfalls perfekt
Beim Make-Up sollte auch der Herbsttyp auf hartes Schwarz verzichten. Als Eyeliner lieber Schokobraun oder Olivgrün verwenden, Beerentönen für die Lippen sind viel besser als knallige Rotnuancen
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Der Wintertyp (Kühl & Dunkel)
Der Wintertyp strahlt eine klare, kontrastreiche und dramatische Eleganz aus – ähnlich einer verschneiten Winterlandschaft. Markant sind ein kühler, oft porzellanartiger oder olivfarbener Hautunterton mit Blaustich, dunkle Haare von Kastanien- bis Schwarz und intensive, klare Augen. Bringen dich Schwarz, leuchtendes Pink und Royalblau zum Strahlen, während warme Erdtöne dich müde wirken lassen? Dann gehörst du zum Wintertyp – dem charismatischsten der vier Farbtypen. Prominente Wintertypen sind unter anderem Anne Hathaway, Lucy Liu und Megan Fox.
Haare
- Kastanienbraun bis Dunkelbraun
- Blauschwarz bis Schwarz
- Schwarzgrau bis Silber
Augenfarbe:
- Intesive (auch helle)
- Braunschattierungen bis hin zu fast schwarz
- Intensive (auch helle) Blauschattierungen
Haut:
- Elfenbein bis Porzellan mit Blaustich (Schneewittchen-Typ)
- Rosa bis Beige mit kalt-blauem Unterton
- Oliv, das schnell bräunt
Das ist deine Farbpallette für den Wintertyp
Deine Kleidung besteht aus klaren, kühlen und kontrastreichen Tönen — sie betonen deine markante, intensive Ausstrahlung. Dazu gehören Knallrot, Schwarz, Reinweiß, Royalblau, Smaragdgrün und Lila, ergänzt um leuchtende Akzente wie Pink und Eisblau sowie dramatische Basisfarben wie Tiefrot, Indigoblau und Silbergrau.
Wintertyp
Kühl & dunkel
So stylt sich der Wintertyp
Schwarz, Weiß und Knallrot sind die Basisfarben in deinem Kleiderschrank
Vermeide unbedingt gelbstichige Farben, sie lassen dich blass und kränklich aussehen
Grafische Muster in kontrastreichen Farben bringen deinen Typ gut zur Geltung, dazu auch Geo-Prints und klare Linien
Colorblocking Dunkel vs Hell oder zwei bis drei Knalltönen setzt den Wintertyp perfekt in Szene
Schmuck in kühlen Metallen wie Silber und Weißgold sind für dich bestens geeignet, dazu alles was glitzert wie frischer Schnee: Diamanten, Pailletten, Swarovski Steine…
Beim Make-Up kann der Wintertyp auf kontrastreiche Farben setzen. Es darf gerne dramatisch sein: Leuchtend rote oder fuchsia-farbene Lippen, grauer, lila oder kräftig-blauer Lidschatten betont die Augen. Von allem mit brauen oder orangen Nuancen unbedingt die Finger lassen!
Entdecke Styles für den Wintertyp
Du fragst, wir antworten – häufige Fragen zum Farbtyp
Wie kann ich meinen Farbtyp zu Hause selbst bestimmen?
Der einfachste Selbsttest geht in drei Schritten – am besten bei Tageslicht und ungeschminkt:
1. Adern-Test: Schau dir deine Adern am Handgelenk an. Wirken sie bläulich oder violett, hast du einen kühlen Unterton (Sommer/Winter). Schimmern sie grünlich, bist du ein warmer Typ (Frühling/Herbst).
2. Schmuck-Test: Halte abwechselnd Silber und Gold an dein Gesicht. Silber lässt dich strahlen → kühler Typ. Gold wirkt harmonischer → warmer Typ.
3. Tuch-Test: Lege dir nacheinander ein weißes (kühl) und ein cremefarbenes (warm) Tuch um. Welche Farbe lässt deine Haut frischer und gesünder wirken? Das zeigt dir die Helligkeit deines Typs.
Für ein 100 % sicheres Ergebnis lohnt sich aber eine professionelle Farbberatung mit Vollspektrumlicht.
Welcher Farbtyp bin ich mit grauen Haaren?
Graue Haare gehören in der klassischen Farbtypenlehre nicht automatisch zum Wintertyp – entscheidend ist der Hautunterton und der Grauton selbst. Silbergraue Haare mit kühlem Stich deuten meist auf einen Sommer- oder Wintertyp hin, während warmes Grau mit Gold- oder Beigeschimmer eher zum Herbsttyp passt. Hilfreich ist der Schmuck-Test: Strahlst du in Silber, bist du ein kühler Typ. Stehst du besser in Gold, bist du ein warmer Typ. Bei grauen Haaren empfiehlt sich oft eine professionelle Farbberatung, da sich der Farbtyp im Laufe des Lebens leicht verschieben kann.
Was sollte ich tun, wenn mir mein Farbtyp eigentlich nicht gefällt?
Dein Farbtyp ist eine Empfehlung, kein Korsett. Du kannst jederzeit Farben außerhalb deiner Palette tragen – z. B. weil du sie liebst oder eine bestimmte Stimmung erzeugen willst. Tipp: Trage „falsche" Farben fern vom Gesicht (z. B. an Hose, Rock oder Schuhen), während du oben in deiner Farbpalette bleibst. So profitierst du vom strahlenden Teint, ohne auf deine Lieblingsfarben verzichten zu müssen. Auch Accessoires wie Schals, Tücher oder Schmuck in deiner Farbpalette nahe am Gesicht können einen großen Unterschied machen, selbst wenn das Outfit selbst nicht typgerecht ist.
Kann sich mein Farbtyp im Laufe des Lebens verändern?
Dein Farbtyp – also dein Hautunterton – bleibt grundsätzlich ein Leben lang gleich. Was sich verändert, sind Haarfarbe, Hautstruktur und Kontrast: Mit grauen oder weißen Haaren wirkt der Gesamtkontrast oft weicher, was den Eindruck deines Farbtyps verschiebt. Ein „klarer Wintertyp" wird mit grauen Haaren häufig zum „Soft Winter" – die Grundpalette bleibt, aber gedämpftere Töne wirken plötzlich harmonischer. Auch Gewichtsveränderungen, Sonnenbräune oder hormonelle Phasen (z. B. Schwangerschaft, Wechseljahre) können das visuelle Ergebnis kurzfristig verändern.
Zwischen Bild und Geschichte
Manchmal braucht eine Story mehr als ein Foto kann. Damit du jeden Look in seiner ganzen Stimmung erleben kannst, können einzelne Bilder in diesem Artikel mit KI gestaltet worden sein - kuratiert, inspirierend und immer im Geist von Wear your Story.





