Das ‚Kleine Schwarze‘ – angesagte Little Black Dress Modelle
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Vielleicht ist es DAS Kleid schlechthin – das ‚Kleine Schwarze‘ nimmt weltweit einen besonderen Platz in der Garderobe ein. Man kennt es im Französischen als ‚Petite Robe Noire‘, im Englischen ist es als ‚Little Black Dress (LBD)‘ in aller Munde.
Dabei war Schwarz historisch gesehen lange eine ausschließlich negativ besetzte Farbe: Erst und hauptsächlich, um nach dem Ersten Weltkrieg Trauer über die Gefallenen auszudrücken, später, um die verführerische, aber eben doch lasterhafte ‚Femme Fatale‘ einzukleiden. Lies in diesem Artikel alles über das geschichtsträchtige Dress & seine Stylingmöglichkeiten.
Erst Coco Chanel gelang es 1926, das dunkle Image der Farbe zu durchbrechen. Die US-amerikanische VOGUE bildete das schmal geschnittene, knielange schwarze Kleid der Designerin ab. Als Unterzeile war zu lesen: »Dieses schlichte Kleid wird eine Art von Uniform für alle Frauen mit Geschmack werden.«
Das war’s. Ab sofort war Schwarz gesellschaftsfähig und alle Damen wollten dieses eine Kleid haben. Das ‚Kleine Schwarze‘ hatte die Welt im Sturm erobert. Später entwarf Coco Chanel weitere Modelle mit Variationen wie Paillettensatz oder plissiertem Rock – sie unterstrichen das neue androgyne Schönheitsideal der 20ies. Und auch als wieder Kurven en vogue waren, trugen Filmikonen wie Marilyn Monroe (»Manche mögen’s heiß«) oder Brigitte Bardot (»Wollen Sie mit mir tanzen«) das Little Black Dress.
1961 schließlich schneiderte der Designer Hubert de Givenchy der Schauspielerin Audrey Hepburn das schwarze Kleid auf den Leib, das bis heute Kultstatus hat und als Blaupause für alles Kommende gilt. In dem Film »Frühstück bei Tiffany« trägt Hepburn ein schwarzes, ärmelloses Kleid mit einem extrovertierten Hut und Perlenohrringen – bis heute gilt dieses Outfit als Inbegriff von Eleganz.
Seither ist das ‚Little Black Dress‘ eine Konstante in der Mode. Es inspirierte und inspiriert viele Designer:innen dazu, eigene Kreationen auf die Laufstege zu bringen: Yves Saint Laurent, Cristóbal Balenciaga, Dior, Victoria Beckham, Jacquemus und auch Karl Lagerfeld. Der spätere Chefdesigner des Hauses Chanel kreierte immer wieder »New LBDs« als Reminiszenz an das Erbe. Das schwarze Kleid wird heute zu vielen Gelegenheiten getragen – im Business, als Cocktailkleid, als Silvester-Style oder als Abendrobe. Kate Moss kombiniert es mit Lederjacke, Herzogin Kate wählt es für offizielle Anlässe.
Das LBD wird auch als »Allzweckwaffe der Frau« bezeichnet, weil es auf die stilsicherste Weise überhaupt die quälende Frage »Was soll ich nur anziehen?« beantwortet. Und zwar für fast alle Anlässe. Das schwarze, knielange Kleid im Etui-Cut wird als »klein« bezeichnet, weil es im Gegensatz zu opulenten Abendroben minimalistisch gehalten und körpernah geschnitten ist. Dieses Ur-Design des perfekten kleinen Schwarzen von Coco Chanel hat heute Kult -Status erreicht und gilt als absoluter Klassiker.
Ein Kleid für alle Fälle und für alle Mode-Ären: Das minimalistische Design steht für Klassik & Eleganz und damit souverän über jedem Trend. Auch passt es zu vielen Anlässen. Der schnörkellose Look ist zeitlos und setzt ein selbstbewusstes Statement für Weiblichkeit. Eben wegen seiner Schlichtheit lässt es die Trägerin im Mittelpunkt stehen. Nicht umsonst war das Modell vor 100 Jahren symbolhaft für eine emanzipiertere Phase, in der Frauen endlich selbstständiger werden konnten.
Außerdem ist das LBD im Kern ein pragmatisches Kleidungsstück, das sich einfach stylen und mit passenden Accessoires stilistisch verändern lässt. Das schlichte Dress wirkt wie eine Leinwand und ist dadurch vielseitig. Welche Message es vermittelt, liegt also in der Hand der Trägerin. Party-Look oder legerer Alltags-Style – mit den richtigen Kombi-Pieces und Schuhen (Sneakers, Pumps etc.) deckt das Kleid ein breites Spektrum an Anlässen ab.
Stilprägend: Marilyn Monroe (1959), Brigitte Bardot (1959), Audrey Hepburn (1961)
80ies-Style: Madonna, Diana Ross, Naomi Campbell, Tina Turner
Stilsicher: Lady Di, 1994, mit dem sog. »Revenge Dress« von Designerin Christina Stambolian nach der Trennung von Prinz Charles
Sex in the City-Style: Sarah Jessica Parker als Carrie Bradshaw
Stilbewusst: Kate Moss, Emma Watson, Charlize Theron, Reese Witherspoon, Taylor Swift
Eigener Stil: Kim Kardashian
Das ‚Kleine Schwarze‘ in seiner Urform als schmales Kleid, kniebedeckend und mit langen Ärmeln kennt viele Variationen – auch als Cocktail-, Mini- oder Etuikleid ist es ein Klassiker. Es passte sich immer wieder an die jeweiligen Trends und Stile seiner Zeit an und inspirierte Designer:innen, eigene Kreationen zu entwerfen – durch veränderte Schnitte und Designs.
Lagerfeld brachte es auf den Punkt: »Man ist nie over- oder underdressed in einem kleinen Schwarzen.« Die knielange Etui-Cut-Variante ist elegant-seriös und daher ein gutes Office-Outfit. Aber ebenso eine perfekte Wahl zu formellen Anlässen.
Etwas kürzer als das Original, eben Mini, reicht dieses LBD meist bis zur Mitte der Oberschenkel oder bis knapp über die Knie. Oft kommt es mit schmalen Trägern, Puffärmeln oder ¾ Ärmeln oder ist aus Samt gefertigt. Auch der Schnitt variiert – ausgestellte schwarze Kleider im vorteilhaften A-Linie-Cut sind genauso beliebt wie O-Formen oder Kastenformen.
After-Work-Event, Birthday-Party oder Musical-Besuch – das schwarze Cocktailkleid ist die perfekte Alternative zu ausladenden Roben: asymmetrische Cuts, Off-Shoulder-Looks oder Neckholder-Modelle in Schwarz passen immer dann, wenn der Anlass gehobener ist. Pailletten-Details und Spitze am Oberteil oder am Rock sorgen für das gewisse Etwas. Wie wäre es zum Beispiel mit Silvester im ‚Kleinen Schwarzen‘?
Ein schwarzes körperumspielendes Kleid aus luftigem Stoff wie Leinen oder Seide macht sich auch als leichtes Sommerkleid hervorragend – beispielsweise für einen Strandspaziergang oder auch am frühen Abend im Team mit Strohhut, Sonnenbrille und einer Basttasche.
Trage das Kleine Schwarze ganzjährig – im Sommer puristisch, im Winter mit Strumpfhose und Layering.
Ein Rollkragenpullover unter dem Kleid sorgt für Wärme und einen modernen Look.
Cardigans, Blazer oder stylische Jacken machen das LBD alltagstauglich.
Kombiniere Schwarz mit Beige, Creme oder Grau für zeitlose Eleganz.
Setze mit Pastelltönen oder kräftigen Farben individuelle Akzente.
Ein monochromer Look in Schwarz wirkt besonders edel und sophisticated.
Fürs Büro passen Etuikleid, Blazer und Loafer perfekt zusammen.
High Heels verleihen dem Kleinen Schwarzen sofort Party-Glamour.
Schmuck, Statement-Gürtel oder eine elegante Clutch werten den Look gezielt auf.
Kleid passend zum Figur-Typ wählen – Etui-Cut oder A-Linie
Kleid mit Ausschnitt wählen, falls Schwarz zu dominant ist
Mit farbigem Schal tragen für mehr Frische
Taille mit einem Gürtel in Szene setzen
Auf Qualität achten
Silber- oder Goldschmuck sowie Perlen aussuchen
Schwarze Strumpfhose zu schwarzen Schuhen für lange Beine
Für glamouröse Events lange Handschuhe kombinieren
Rote Lippen fürs Night-out
Zu eng sitzende Modelle wählen
Den individuellen Figurtyp ignorieren
Schlechte Passform
Accessoire-Overload
Mix mit zu vielen Farben
Bei blasser Haut hochgeschlossen tragen
Unpassende Jacke dazu tragen
Für den Hauttyp zu düster kombinieren
Den Anlass falsch einschätzen
Zu hohe Absätze
Kombiniere es mit Oversized-Blazern, Loafern, Chunky Boots oder markanten Accessoires. Moderne Proportionen und spannende Materialkontraste verleihen dem zeitlosen Klassiker ein aktuelles Update.
Setze auf verschiedene Materialien und Texturen wie Leder, Kaschmir, Satin oder Samt. Die Mischung unterschiedlicher Oberflächen sorgt für Tiefe und lässt einen komplett schwarzen Look besonders luxuriös wirken.
Ja, sofern der Dresscode es zulässt. Mit farbigen Accessoires, elegantem Schmuck und festlichen Schuhen wirkt das schwarze Kleid stilvoll und angemessen, ohne der Braut die Show zu stehlen.
Ein schlichtes, knielanges Modell mit zurückhaltendem Schnitt und dezenten Accessoires gilt als eine respektvolle und angemessene Wahl für Beerdigungen oder Trauerfeiern.
Manchmal braucht eine Story mehr, als ein Foto zeigen kann. Einzelne Bilder in diesem Artikel wurden daher mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt – kuratiert, inspirierend und immer im Geist von Wear your Story. Die mit KI erstellten Motive sind direkt am jeweiligen Bild gekennzeichnet.